Über uns

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich zum Triathlon kam. Es war im Jahr 2002, ich saß auf dem Flughafen in Hannover fest. Die Maschine hatte Verspätung, und ich schlenderte in den Zeitschriftenladen, um mir etwas zu lesen zu besorgen. Da fiel mir ein Exemplar der Zeitschrift Triathlon in die Hand. Ich blätterte und las und während ich so las und blätterte, formte sich in meinem Kopf ganz langsam und allmählich ein verrückter Gedanke: “Du kannst schwimmen – ich war in meiner Kindheit Leistungsschwimmer im Schwimmverein und hatte später während meines Sportstudiums an der Deutschen Sporthochschule (DSHS) in Köln erfolgreich das Vordiplom im Fach Schwimmen abgelegt -, Rad fahren kannst du sowieso – ich war zu derzeit ein passionierter Mountainbiker – und Laufen ist auch kein Thema. Warum es nicht einmal selbst mit einem Triathlon versuchen?”

Roth 2005-Ziel

Geschafft! Damian Sicking im Ziel bei der Challenge in Roth 2005

Zufälligerweise enthielt jene Ausgabe der Zeitschrift Triathlon eine Übersicht über die in nächster Zeit stattfindenden Wettkämpfe, und erfreut stellte ich fest, dass darunter auch ein paar in meiner Nähe (München) waren. Erding zum Beispiel, aber der war schon ausgebucht, wie ich daheim feststellen musste. Aber in Karlsfeld war noch ein Plätzchen frei. Volksdistanz, das war für den Anfang genug. Natürlich besaß ich keinen Neoprenanzug (was ich bei einer Wassertemperatur von 19 Grad sehr bedauerte), und für die 20 km auf dem Rad musste mein Mountainbike herhalten, dem ich aber immerhin noch Straßenreifen (Slicks) aufgezogen hatte. Das Rennen hat einen Heidenspaß gemacht, aber da ich von Koppelstraining damals noch nie etwas gehört hatte und es im Vorfeld noch viel weniger praktiziert hatte, musste ich auf der Laufstrecke ziemlich leiden.

An dem Tag hatte ich mich mit dem Triathlon-Virus infiziert und es folgten noch viele Wettkämpfe über die verschiedensten Distanzen. Eine der Höhepunkte war sicherlich das Finishen bei der Challenge in Roth im Jahr 2005 (Foto).

Natürlich ging es immer mal wieder ins Trainingslager, und schon damals war es gar nicht so einfach, ein passendes Hotel zu finden. Einen Pool zum Schwimmtraining sollte es haben, Berge in der Nähe für die Rad-Einheiten, und auch meine Familie sollte sich dort wohl fühlen. Eine komfortable Übersicht gab es nicht, und so mussten wir in mühevoller Recherchearbeit das Internet durchwühlen.

Irgendwann hatten wir – zwei gelernte Journalisten mit 20-jähriger Erfahrung als Chefredakteur und Chefreporterin – die Idee, selbst eine Übersicht guter Triathlonhotels zu erstellen und allen Interessierten zur Verfügung zu stellen. Diese Seite mein-triathlonhotel.de ist die Verwirklichung dieser Idee. Wir hoffen, Sie empfinden diese Seite als hilfreich.

Damian Sicking